
Der Beginn der Eigenständigkeit der Kompanie und die Geschichte von der Standarte zur Fahne.
Neugründung bei Huck's – 28 junge Männer stellen die Arminius-Kompanie neu auf.
Standarte „hoch zu Ross" – die Arminen sind als einzige Kompanie mit berittener Standarte unterwegs.
Umarbeitung der Standarte zur heutigen Kompaniefahne unter Hauptmann August Bee.
Beginn der Freundschaft mit der Balkankompanie des Heimatschutzvereins Neuenbeken.
Zwei aufwendige Restaurierungen der Kompaniefahne durch Fachleute.
Erste Verleihung des neu geschaffenen Verdienstordens am Schützenfest-Montag.
Weihe des neuen Standortfeldzeichens an der Lindenkapelle.
Umzug des Kompanieabends in die bis heute aktuelle Credo's Scheune.
Im Jahre 1948 haben sich 28 junge und durstige Männer im Vereinslokal Huck's (Gaststätte Zur Lippequelle) zusammengefunden, um die Arminius-Kompanie im Bürgerschützenverein wieder auf die Füße zu stellen. Hier bei Huck's fühlen sich die Arminen auch heute noch pudelwohl. Noch heute erzählt man sich gerne die Anekdoten aus den 60er-Jahren, in denen sich Arminius-Schützen nach dem Abschmücken bei Huck's trafen. Die legendären „Arminen-Taufen" und „Portemonnaie-Wäschen" fanden hier ihren Ausgangspunkt. Feuchtfröhliche Gelage fanden in der eiskalten Lippe ihr nasses Ende – in diesen Genuss kam als einer der Letzten unser heutiger Oberst Franz Jöring.
In den Jahren von 1953 bis 1969 war bei den Ausmärschen des Bataillons die Arminius-Kompanie leicht auszumachen. Als Einzige der drei Kompanien wurde in diesen Jahren eine Standarte „hoch zu Ross" geritten. In der Jahreshauptversammlung der Arminius-Kompanie am 15.3.1969 im damaligen „Sternkrug" unter der Leitung von Hauptmann August Bee wurde beschlossen, die bisherige Standarte in die heutige Fahne umarbeiten zu lassen. Seitdem ist die Kompanie-Fahne 1993 und zuletzt 2003 restauriert worden.
Die Arminius-Kompanie hatte und hat auch heute noch zu einem Großteil ihre Wurzel in der sogenannten „Bauernecke" im östlichen Teil der Badestadt. Die Arminen werden deshalb die „Bauernkompanie" genannt, weil in der Kompaniegeschichte allein fünf „Bauern" der Arminius-Kompanie als Hauptmann ihren Stempel aufgedrückt haben. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die traditionellen Kompanieabende des Mittwochs der Schützenfestwoche in „Bauern-Scheune" (1964–1972), in „Pöttkers-Scheune" (1972–2007), in „Graf's Scheune" (2008–2016) und in „Credo's Scheune" (ab 2017) veranstaltet werden.
… nicht nur ein geflügeltes Wort, sondern wird bei den Arminen schon seit Jahrzehnten mit Leben erfüllt. Die musikalische Verbundenheit zum Spielmannszug aus Schlangen entstand bereits in den 50er-Jahren und endete leider durch Auflösung im Jahr 2002. Der Spielmannszug und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Musikzug der Kolpingfamilie Bad Lippspringe sorgen bei uns seit Jahren für den richtigen Ton.
Der Hauptmann Konrad Schmidt und der Hauptmann Bernhard Taistra von der Balkankompanie des Heimatschutzvereins Neuenbeken begründeten im Jahr 1977 eine bis heute andauernde Verbundenheit. Die Freundschaft mit dem Heimatschutzverein Herbram entstand durch unseren Schützenbruder Bernhard Tigges. Zu beiden Heimatschutzvereinen sind seitdem durch gegenseitige Besuche Freundschaften entstanden.
„Tradition – heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern die Flamme weiterzutragen." — Weihbischof Allgermissen
Nicht nur die Schützenfesttage gemeinsam zu feiern, sondern das Kompanieleben auch während des Jahres in den Mittelpunkt zu stellen, war und ist eine Herzensangelegenheit des Vorstandes. „Jung und Alt" gemeinsam zusammenzubringen, war und ist das Ziel der Arminius-Kompanie.
Angefangen haben die Familienfeste in den 60er-Jahren mit dem „Höllenfest" am Rosenberg. Heute findet am ersten Wochenende im Mai der Familientag der Kompanie statt: beginnend mit einer Maiandacht an der Lindenkapelle, gefolgt von einer Wanderung durch die Lippspringer Flur, die ihren zünftigen Ausklang auf dem Gehöft des Hauptmanns findet – Maiandacht, Wanderung, Kaffee und Kuchen, Spiel und Spaß für Kinder, Deftiges vom Grill und gute Gespräche zwischen „Jung und Alt".
Das Ehrengeleit zur Fronleichnamsprozession und am Tag „Maria Heimsuchung" zur Lindenkapelle fühlen sich die Schützen der Arminius-Kompanie besonders verpflichtet – gezeigt durch ehrenamtlichen Einsatz für die Pflege in und um die Lindenkapelle. Anlässlich des 1200-jährigen Jubiläums der Stadt Bad Lippspringe fanden die Freiwillige Feuerwehr und die Arminius-Kompanie zusammen; seit mittlerweile 27 Jahren findet im Schatten der Burg das gemeinsame Burgfest statt.
Von 1977 bis 2013 hatten die Senioren und Witwen der verstorbenen Arminius-Schützen ihren festen Platz im Kompaniekalender: der erste Sonntag im Januar war reserviert für einen geselligen Seniorennachmittag.
Begriffe, die über Generationen gewachsen sind – von der Bierpolonaise bis zum Horrido.
Jung und Alt gemeinsam zusammenzubringen – war und ist das Ziel der Arminius-Kompanie.— Chronik der Arminius-Kompanie
Die Reihe der Hauptleute, die die Kompanie seit ihrer Neugründung geführt haben.
Alle Schützenkönige, die aus den Reihen der Arminius-Kompanie hervorgegangen sind.
Die Scheunen, in denen der Kompanieabend seit den 1960er-Jahren gefeiert wird.